Musik | Musiken.
                        Strukturen und Prozesse

                        15. Internationaler Kongress der Gesellschaft für Musikforschung,
                                Universität Göttingen, 4.–8. September 2012
 

 

Konzerte


Im Rahmen des Kongresses der Gesellschaft für Musikforschung finden drei Abendkonzerte statt, zu denen Eintrittskarten zu reduzierten Preisen zusammen mit der Anmeldung reserviert werden können. Karten können außerdem an den bekannten Vorverkaufsstellen in Göttingen und Umgebung oder hier im Internet erworben werden.



Mittwoch, 5. September 2012

20.00 Uhr, Aula der Universität Göttingen am Wilhelmsplatz


John Cage @ Maverick: Cheap Imitation

Es kommt, wie es kommt: Eigentlich wurde zu John Cages Geburtstag geplant, das Programm jenes Konzertes des Jahres 1952 in der Maverick Concert Hall wiederaufführen zu lassen, in dem u.a. die berühmteste aller Kompositionen Cages, 4'33", uraufgeführt wurde. Da dies aus finanzieller Sicht jedoch nicht machbar war, mussten wir umdenken – allerdings auch dies im Sinne John Cages, dessen wichtigste Erfindungen manchmal Tugenden waren, die aus finanzieller und logistischer Not entstanden. Wir danken an dieser Stelle ganz herzlich Christian Wolff, langfähriger Kollege von Cage und einer der wichtigsten Komponisten der amerikanischen experimentellen Musik gestern wie heute, für seine Bereitschaft, uns bei diesem Geburtstagskonzert zu unterstützen.


Programm (Änderungen vorbehalten):


John Cage          Barbarorum: A Göttingen Circus on Die Harzreise (1979/2012)

John Cage          Music for Piano 4–19 (1953)

Christian Wolff    aus Burdocks (1970–71)


Aufführende

Christian Wolff, Klavier

Studierende und Angehörige des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Göttingen



Donnerstag, 6. September 2012

20.00 Uhr, Aula der Universität Göttingen am Wilhelmsplatz


Cosmopolit@n Ragas

Das Konzert Cosmopolit@n Ragas kommt im Ensemble der drei geplanten Konzerte eine inhaltliche Brückenrolle zu, nimmt es doch den Indienbezug des Konzerts am 5. September sowie den Cage-Bezug des Konzerts am 4. September auf. Zudem wird das Programm, das aus der Darbietung eines klassischen nordindischen Dhrupad in Kombination mit John Cages 18 microtonal ragas und elektronischer Musik besteht, eine sehr eigene künstlerische Sichtweise auf das Generalthema Music | Musics: Strukturen | Prozesse zu liefern wissen.


Teil1

Traditioneller Dhrupad


Teil 2

John Cage    18 microtonal ragas aus SOLO FOR VOICE 58 (1970)

Amelia Cuni und Werner Durand

                      Kompositionen zu lyrischen Texten historischer und moderner Autoren

                      in verschiedenen Sprachen


Amelia Cuni, Gesang, Tanpura, Mirliton und Perkussion

Werner Durand, Blasinstrumente eigener Konstruktion, Elektronika, Mixing & Sounddesign

Ray Kaczynski, Mridangam und andere Perkussion

Federico Sanesi, Tabla, Pakhawaj und andere Perkussion



Änderungen aller Konzertprogramme sind nicht geplant, aber vorbehalten.

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